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Die Tierindustrie in Deutschland wächst: Immer mehr und immer größere Mastanlagen, „Legehennen“-Ställe, Milchbetriebe und Schlachthöfe sollen in nächster Zeit entstehen, viele davon in Ostdeutschland. In Mecklenburg-Vorpommern sind 77 neue Anlagen in der Planung. Brandenburgs Landwirtschaftsminister kündigt an, mehr Massentierhaltung in sein Bundesland zu holen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen laufen zahlreiche Genehmigungsverfahren.

Diese Tierfabriken sind eine Katastrophe für die betroffenen Tiere, die darin leben müssen, bevor sie nach einem extrem kurzen Leben gewaltsam getötet werden. Sie sind auch eine Katastrophe für die lokale Umwelt, die Anwohner_innen, die Umwelt in den Erzeugungsländern der Futtermittel, die Menschen dort und anderswo sowie für das Klima.

Das Bündnis Tierfabriken-Widerstand ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gegen Neubauten von Tieranlagen in Ostdeutschland einsetzen.

Durch Unterstützung von lokalen Widerstands-Initiativen, durch kreativen Protest und überregionale Vernetzung wollen wir das weitere Wachstum der Tierindustrie erschweren. Ein zentraler Aspekt unserer Arbeit ist die Bereitstellung von Informationen und die Anregung öffentlicher Debatten sowohl zu konkreten Anlagen als auch zur grundsätzlichen Problematik der Tierhaltung.

Seite zuletzt geändert am 27. April 2016