Workshops

Nikolay Bogdanov-Belsky „Lesung in der Dorfschule“

Nikolay Bogdanov-Belsky „Lesung in der Dorfschule“

Zur Unterstützung von Gruppen oder Bürgerinitiativen, die zu Tieranlagen arbeiten, bieten wir Workshops zu den folgenden Themen an.

Wir können individuelle Formate vereinbaren (Kontakt). Die Angebote sind als Halbtags- oder Tagesveranstaltungen ab 5 TeilnehmerInnen ausgelegt.

Wir führen die Workshops bei euch vor Ort durch, kostenfrei gegen Erstattung der Fahrtkosten.

Pressearbeit

Ilja Repin „Verhaftung eines Propagandisten“

Ilja Repin „Verhaftung eines Propagandisten“

Um Aktionen publik zu machen und eine möglichst große Außenwirkung zu erzielen, ist eine gute Pressearbeit unerlässlich. In diesem Workshop lernt ihr die Grundlagen und Instrumente erfolgreicher Presse- und Medienarbeit. Wir gehen den Fragen nach: Wie bringe ich mein Anliegen in die Presse? Welche Themen haben Nachrichtenwert und welche formalen und stilistischen Standards gelten für eine Pressemitteilung? Wie wird ein Presseverteiler aufgebaut? Außerdem werden wir an konkreten Beispielen eure Pressetexte optimieren.

Online dokumentieren und überzeugen.

Marie-Gabrielle Capet „Das Atelier der Madame Vincent“

Marie-Gabrielle Capet „Das Atelier der Madame Vincent“

Konflikte um Tieranlagen verlaufen typischerweise entlang von komplexen technischen, juristischen und interessenpolitischen Linien. Diesen vielschichtigen Prozess öffentlich zu dokumentieren lohnt sich: (1) Gute Dokumentation prägt von sich aus den Diskurs, (2) sie erleichtert die eigene Öffentlichkeitsarbeit und sie kann (3) Wissensgefälle zu SympathisantInnen abbauen und deren Einbindung in den Protest vereinfachen. Im Workshop wird für diese Zwecke nach Vorabsprache eine Website entwickelt. Die TeilnehmerInnen werden technisch befähigt, sie selbstständig zu pflegen. Bewährte Vorgangsweisen zur nachvollziehbaren und reichweitenstarken Dokumentation im Netz werden besprochen und am konkreten Beispiel geübt.

Fundraising

Jacek Malczewski „Was des Kaisers ist“

Jacek Malczewski „Was des Kaisers ist“

Das lokale Engagement gegen Tierfabriken braucht leider Geld und das liegt nicht auf der Straße. Doch es gibt viele Stiftungen, staatliche Stellen, Körperschaften und private Institutionen, die entsprechend mit häufig hoher Erfolgswahrscheinlichkeit umweltpolitische Projekte wie das Engagement von BürgerInneninitiativen gegen Massentierhaltungsanlagen finanzieren. In dem Workshop soll es darum gehen, einen Überblick über FördergeldgeberInnen zu geben und einen Eindruck zu vermitteln, was bspw. Förderrichtlinien sind, und wie das Anträge schreiben so geht. Abschließend wollen wir dann gemeinsam eure konkreten Antragsideen, die beim Workshop gefunden werden, in die Wege zu leiten und das Konzept für das Ausarbeiten des Antrags abzustimmen.

Argumentieren gegen Tierfabriken

Eduard Frankfort „Ein theologischer Streit“

Eduard Frankfort „Ein theologischer Streit“

„Aber das bringt doch Arbeitsplätze“, „Irgendwo muss das Fleisch ja produziert werden“ oder „Auf dem Land stink es nun einmal“: all diesen und weiteren Ressentiments begegnen Menschen, die sich lokal gegen den Bau einer neuen Massentierhaltungsanlage einsetzen. Um wirksam das Entstehen von Tierfabriken in deiner Umgebung zu verhindert, ist es wichtig, diesen Gegenargumenten nicht nur sicher zu begegnen, sondern darüber hinaus, überzeugend die eigene Position zu vermitteln. In dem Workshop geht es darum, typische Gegenargumente zu widerlegen und überzeugende Argumentationsfiguren und -logiken kennen zu lernen und gemeinsam in Rollenspiel-Situationen direkt anzuwenden und zu trainieren.

Seite zuletzt geändert am 5. September 2016