Priborn

In Priborn im Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte plant Landwirt Roberto Schulz die Erweiterung einer Bio-Junghennenaufzucht von 39.900 auf 49.550 Tierplätze . Das Vorhaben muss nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt werden und ein Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchlaufen. Der Genehmigungsantrag ist noch nicht vollständig.

Tierfabriken Widerstand ruft zu Protest und Widerstand gegen die  Erweiterung auf. Wir suchen AnwohnerInnen, die sich gegen die Anlage engagieren möchten!

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, gegen dieses Vorhaben vorzugehen. Solche riesigen Anlagen haben für die Tiere, die Menschen in der Umgebung und die Umwelt verheerende Auswirkungen. Durch entschlossenen Widerstand von AnwohnerInnen sind in den letzten Jahren schon einige neu geplante Tieranlagen verhindert worden. Jetzt gilt es, auch dieses Projekt zu stoppen.

Für die Bio-Legehennenaufzucht gibt es keine eigenen EG-Bio-Rechtsvorschriften. Die Tiere wachsen ohne Mutter auf und befinden sich zu Tausenden drei Wochen in einer Halle ohne Auslauf. Dies führt zu erheblichem sozialem Stress.  Auch in der Bio-Legehennenhaltung, für die die Hühner dort aufgezogen werden, können Hühner keine stabile Sozialstruktur aufbauen und picken sich daher gegenseitig bis hin zum Kannibalismus. Aufgrund der einseitigen Züchtung neigen die Hühner zu verschiedenen Leiden und Krankheiten. Nach ca. 50 Wochen Akkord-Eierlegen werden sie zum Schlachthof abtransportiert. Die Gewalt, die Tieren im Rahmen der Nutzung als ‚Legehennen’ angetan wird, ist immens und nicht zu rechtfertigen.

 

Seite zuletzt geändert am 18. August 2016