Selbstverständnis

Das Ziel von Tierfabriken-Widerstand  ist es, Neubauten von Mast- und anderen Tieranlagen zu verhindern. Durch Unterstützung von lokalen Widerstands-Initiativen, kreativen Protest und überregionale Vernetzung wollen wir das weitere Wachstum der Tierindustrie erschweren. Wir wollen damit effektiv gegen die Ausbeutung und Tötung von Tieren, Umweltzerstörung und menschliche Unterdrückung vorgehen. Ein zentraler Aspekt unserer Arbeit ist die Bereitstellung von Information und die Anregung öffentlicher Debatten sowohl zu konkreten Anlagen als auch zur grundsätzlichen Problematik der Tierhaltung.

Der Fokus darauf, neue Tieranlagen zu verhindern, ist eine strategische Entscheidung. Durch das erfolgreiche Verhindern von Tieranlagenneubauten werden Millionen von Tieren nicht für ein Leben unter schlimmsten Bedingungen und einen gewaltsamen Tod allein für die Profitsteigerung von Konzernen der Tiernutzungsbranche produziert. Mit dem Protest und Widerstand gegen Tieranlagen wird zeitgleich versucht, deutlich zu machen, dass diese lediglich Symptome einer widerspruchsvollen Gesellschaft sind, die auf Ausbeutung von Menschen und Tieren beruht.

Das Bündnis kämpft für die Befreiung von Mensch und Tier und sieht sich als Teil einer emanzipatorischen und herrschaftskritischen Bewegung. Aus diesem Anspruch heraus positioniert sich Tierfabriken-Widerstand gegen Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus oder Nationalismus.

Seite zuletzt geändert am 17. Dezember 2016