Andere Gruppen

Wir sind als Gruppe mitglied im Netzwerk Animal Climate Action. Das Netzwerk hat das Ziel, den Zusammenhang von Klimawandel und Tierproduktion in beiden Bewegungen und in der weiteren Öffentlichkeit nachdrücklich in den Blickpunkt zu rücken. Wir sind aus klima- und umweltpolitischen sowie aus tierethischen Gründen gegen Tierproduktion und für eine solidarische öko-vegane Landwirtschaft. Selbstverständlich begreifen wir unsere Position nicht als absolut, sondern als in einem gesellschaftlichen Prozess stehend, in dem wir mit möglichst vielen Personen einen gemeinsamen Weg suchen. (Mehr dazu)

Andere Tierbefreiungsgruppen, die sich spezifisch gegen große Tieranlagen einsetzen:

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Das Aktionsbündnis gegen Wiesenhof MASTANLAGEN WIDERSTAND versteht sich als Zusammenschluss von unabhängigen Aktivist_innen, Gruppen und Einzelpersonen.
Es soll eine Plattform bieten, sich über das Thema und die Problematik von Hühnermastanlagen auszutauschen, zu vernetzen und zu informieren.

Konkret will das Bündnis Hühnermastanlagen und somit Zulieferbetriebe für Wiesenhof-Schlachtfabriken verhindern, um effektiv gegen das Ausbeuten und Töten von Tieren, Umweltzerstörung und menschliche Unterdrückung vorgehen zu können.Intentionen und Ziele des Bündnisses sind zum einen, Transparenz über die Standorte von geplanten Tierfabriken im süddeutschen Raum zu schaffen und zum anderen Handlungsstrategien für das Vorgehen gegen Mastanlagen zur Verfügung zu stellen. Durch regelmäßige Vernetzungstreffen, Infoveranstaltungen und Medienarbeit möchte das Bündnis vor allem jene unterstützen, die aktiv gegen Mastanlagenneubauten vorgehen wollen.

Dabei hat das Aktionsbündnis in erster Linie initiierenden Charakter. Das bedeutet, dass Gruppen, Einzelpersonen und Aktivist_innen nötig sind, welche Projekte in ihrer Umgebung oder überregional ins Leben rufen und selbst gestalten. Durch Vernetzung, durch Bereitstellung von Informationen und durch direkte Aktionen, werden Widerständige seitens des Bündnisses solidarisch unterstützt.

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Die Kampagne gegen Tierfabriken richtet sich gegen Hühnerschlachtfabriken in Niedersachsen – aktuell fokussiert sie sich auf den geplanten Ausbau der Schlachtfabrik von Wiesenhof in Wietzen-Holte sowie deren Zulieferbetriebe. 2010 nahm die Kampagne ihren Anfang mit Aktionen gegen den Bau der Schlachtfabrik des Rothkötter-Konzerns in Wietze, in der derzeit ca. 200 000 Hühner täglich getötet werden.

Seitdem wird auf vielfältige Weise auf die Schließung der Fabriken hin gearbeitet. Teil des Protestes waren Besetzungen von Baugrundstücken, Blockaden, Demonstrationen, Protestcamps, Vortragsreihen, Straßentheater und mehr. Neben Aktivitäten der Bürgerinitiativen und einer Reihe militanter Aktionen ist die Kampagne ein Teil des Widerstands, getragen von unabhängigen Aktivist*innen aus verschiedenen Zusammenhängen.

Die Schlachtfabriken sind Ausdruck einer von Herrschaft und Unterdrückung durchzogenen Gesellschaft. Sie sind Konsequenzen einer gesellschaftlichen Organisationsweise, die nicht auf Bedürfnisbefriedigung, sondern auf unbegrenztes Wachstum und Profit ausgerichtet ist. Innerhalb der Kampagne wird versucht, diese Zusammenhänge aufzuzeigen. In diesem übergeordneten Rahmen ist die Kampagne als Ausrufezeichen hinter der Forderung zu verstehen, ausbeuterische Missstände und ihre gesamtgesellschaftlichen Grundlagen abzuschaffen. Es wird im Widerstand gegen die zwei Schlachtfabriken ein besonderes Potential gesehen, auf die unerträglichen Auswirkungen des Kapitalismus hinzuweisen, aktiv Widerstand zu leisten und das zerstörerische Wachstum des Kapitals zu schmälern.

Initiative Gegen Massentierhaltung Logo

Die Initiative gegen Massentierhaltung ist eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Neubau und die Erweiterung von Massentierhaltungsanlagen in Sachsen-Anhalt zu verhindern.

Tierfabriken bringen erhebliche Belastungen und Schäden für Mensch, Tier und Umwelt mit sich. So werden für die Futtermittelproduktion riesige Flächen Regenwald gerodet, Tierexkremente sorgen für Nitratbelastungen von Boden, Grundwasser und Oberflächengewässern, Tierhaltung und Produktion von tierlichen Produkten verursachen einen erheblichen Methan– und CO2–Ausstoß, den es drastisch einzuschränken gilt.

Das Tierleid in Massenanlagen ist unvorstellbar. Die Tiere müssen dicht an dicht auf engstem Raum leben – an ein artgerechtes Sozialverhalten ist dabei nicht zu denken. Um Kannibalismus in den Gruppen vorzubeugen, werden z. B. Hühnern unter Qualen die Spitzen ihrer hochempfindlichen Schnäbel abgetrennt oder Ferkeln die Ringelschwänze abgeschnitten. Ohne Narkose werden Ferkel kastriert, Ferkeln die Eckzähne abgeschliffen, weiblichen Lämmern die Schwänze gekürzt und Kälber enthornt. Die meisten Nutztierrassen sind so überzüchtet, dass für sie ein normales Leben ohne Einschränkungen nicht möglich ist. Um Krankheitsbildung vorzubeugen kommen standardmäßig Antibiotika zum Einsatz, die auch in die menschliche Nahrungskette gelangen und Antibiotikaresistenzen fördern. Kaum ausgewachsen, werden die Tiere in engen Tiertransportern zusammengepfercht und stundenlang ohne Wasser und Nahrung zum Schlachthaus transportiert, um dort am Fließband getötet zu werden. Diese Zustände sind für Mensch, Tier und Umwelt untragbar.

Wir klären die Öffentlichkeit über geplante Anlagen auf und greifen aktiv in behördliche Verfahren ein, indem wir zum Beispiel Einwendungen formulieren und an Erörterungsterminen teilnehmen. Die Bevölkerung versuchen wir durch Pressemitteilungen, Präsenz in sozialen Medien sowie durch Straßen- und Protestaktionen zu erreichen.
Die Einführung eines Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen in der näheren Zukunft halten wir für angebracht und wollen dahingehende Bemühungen unterstützen.
Um unsere Ziele zu erreichen, arbeiten wir auch mit anderen Organisationen zusammen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen
Von der Zusammenarbeit ausgeschlossen sind jedoch jegliche Parteien, Institutionen und Personen, die rassistische, homophobe, sexistische oder andere menschenverachtende und diskriminierende Standpunkte vertreten.

Übersicht über Tierrechts- und Tierbefreiungsgruppen in Deutschland:

tierrechtsbewegung.info

Gruppen und Organisationen, die sich ohne Tierbefreiungsansatz gegen Tierfabriken einsetzen:

Bildungsangebote zum Mensch-Tier-Verhältnis:

Diese Vereine und Projekte bieten Workshops und Projekttage für Kinder und Jugendliche zum Thema „Tiere in der Landwirtschaft“ an Schulen und Jugendeinrichtungen an.

Seite zuletzt geändert am 24. Januar 2017