Hintergrund

Allein in Deutschland werden jährlich etwa 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder geschlachtet1 und es sollen immer mehr werden: Überall im Land sind neue Mastanlagen, Ställe und Legehennenanlagen geplant. Sie sind eine Katastrophe für die Tiere, die darin ein elendes, kurzes Leben2 führen müssen, bevor sie gewaltsam getötet werden. Sie sind auch eine Katastrophe für die Region, die lokale Umwelt, die Menschen, die neben den Mastanlagen wohnen oder in den Schlachthöfen arbeiten müssen.3 Sie sind aufgrund der globalen wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht zuletzt eine Katastrophe für Menschen und Umwelt auf anderen Kontinenten sowie für das Weltklima.4 Tierfabriken nützen nur denjenigen, die an ihnen verdienen;5 alle anderen haben immens unter ihnen zu leiden.

Da Menschen keine Tierprodukte brauchen, um ein gesundes und gutes Leben zu führen, ist all die Gewalt, die Tieren in der Tierhaltung angetan wird, nicht zu rechtfertigen. Wir kämpfen für eine Welt, in der Tiere nicht wie Waren und Ressourcen zu menschlichen Zwecken angesehen und behandelt werden. Dieses Ziel heißt Tierbefreiung.

Wenn neue Tierfabriken gebaut werden, sind eine Menge Menschen und verschiedenste Unternehmen daran beteiligt: Es müssen Baupläne entworfen, Material bereitgestellt, Gutachten geschrieben werden und vieles mehr. Alle diese Akteure verdienen mit an der Katastrophe. Auf der Seite „Profiteure und Helfer“ machen wir sie öffentlich. Und wir rufen alle Menschen dazu auf, die Zusammenarbeit mit denjenigen zu verweigern, die sich an Leid, Tod und Zerstörung bereichern. Das ist das Ziel der Kampagne „Keine Geschäfte mit der Tierindustrie!“.

  1. Tiere und Tierische Erzeugung“ (destatis, 2012)
  2. Das kurze Leben der Nutztiere“ (tier-im-fokus.ch, 2010)
  3. Lokale Auswirkungen“ (Tierfabriken Widerstand, 2014)
  4. Globale Auswirkungen“ (Tierfabriken-Widerstand, 2014)
  5. Profiteure & Helfer“ (Tierfabriken-Widerstand, 2014)
Seite zuletzt geändert am 24. März 2014